Sind wir süchtig nach Bildschirmen?
Süchtig nach dem Handy oder nach Bildschirmen im Allgemeinen? Die anderen vielleicht … aber ich sicher nicht! Und doch schauen wir im Durchschnitt mehr als 200 Mal am Tag auf unser Smartphone. Ganz schön oft! Dieses kleine Gerät ist von morgens bis abends zu unserem treuen Begleiter geworden, oft sogar nachts. So sehr, dass sich sogar die Nomophobie bemerkbar macht. Sie fragen sich, was das ist? Nun, damit ist die starke Angst gemeint, vom eigenen Handy getrennt zu sein …
Auch wenn wir noch nicht alle nomophob sind (zum Glück!), müssen wir doch zugeben, dass wir ein wenig bildschirmabhängig sind. Als wahres technologisches Multitalent ist unser Handy zu unserem Navi, unserem DJ, unserem persönlichen Fotografen, unserem Wecker und sogar zu unserem Zahlungsmittel geworden. Ein Assistent, der immer bereit ist, uns zu begleiten, und sich nie beschwert… Und vor allem hält unser Smartphone uns mit der Außenwelt und unseren Lieben in Verbindung.
Kurz gesagt: Bildschirme sind allgegenwärtig, aber das ist nichts Ungewöhnliches – keine Sorge, das ist heutzutage ganz normal. Doch raten Sie mal, was sich langsamer entwickelt als unsere Smartphones: unser Gehirn! Und so sehr es auch versucht, Schritt zu halten – was es dabei alles verarbeiten muss! Jede Benachrichtigung, jeder gelesene Artikel, jeder gelikete Beitrag bedeutet eine neue Information, die verarbeitet werden muss. Man kann also sagen, dass es noch weit davon entfernt ist, den Slow-Living-Trend zu übernehmen. Warum also nicht unserem Gehirn ab und zu eine kleine Auszeit gönnen? Ein kleiner Digital Detox, um unsere Bildschirmabhängigkeit zu reduzieren – einfach mal zum Ausprobieren?
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Warum ist ein Digital Detox sinnvoll?
Neurowissenschaftler warnen: Übermäßige Bildschirmnutzung kann Stress, Ängste und sogar Schlafstörungen verursachen. Unser Gehirn ist wie ein geheimer Garten: Es braucht Pausen, um wieder zu erblühen, und Momente der Ruhe, um seine Kreativität zu nähren. Und wenn Sie – wie ein Drittel der Franzosen – Ihr Handy während der Mahlzeiten benutzen, ist es vielleicht an der Zeit, wieder mehr am echten Leben teilzunehmen, oder? (Le Monde, 2024).
Keine Panik, es ist nie zu spät, Abstand zu gewinnen, zu lernen, loszulassenund die Welt um uns herum neu zu entdecken. Schließlich gibt es jenseits des Bildschirms so viele schöne Dinge zu erleben, authentische Momente zu teilen, echte Erfahrungen zu genießen und zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen. Sich ein wenig aus dem Sog der Technologie zu befreien, kann uns nicht schaden…
Eine komplette Digital-Detox-Kur? Nein, das ist nicht nötig – Sie müssen keine digitale Auszeit nehmen, um sich wieder auf das echte Leben zu besinnen! Um Ihre Bildschirmzeit zu reduzieren, reicht es, ein paar kleine Gewohnheiten zu ändern. Und dafür haben wir 8 einfache Tipps für Sie. Sie werden sehen: Vielleicht macht es Ihnen ja sogar Spaß!
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8 Tipps, um Ihre Bildschirmzeit zu reduzieren
Um die Kontrolle über Ihre Bildschirmzeit zurückzugewinnen, sollten Sie sich zunächst bewusst machen, wie viel Zeit Sie mit Ihrem Handy verbringen . Das trifft sich gut, denn Ihr Smartphone liefert Ihnen diese Information! Und wenn Sie der Meinung sind, dass das zu viel ist – so wie 42 % der französischen Bevölkerung (Digitalbarometer 2025) –, haben wir ein paar Tipps :
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Nutzen Sie die in Ihrem Smartphone integrierten Funktionen, um Grenzen festzulegen: „Bildschirmzeit“ auf dem iPhone und „Digital Wellbeing“ auf Android-Geräten.
- Deaktivieren Sie unnötige Benachrichtigungen und verschieben Sie besonders verlockende Apps in Unterordner, um sie seltener zu nutzen.
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Stellen Sie Ihren Bildschirm auf Schwarz-Weiß um , damit er weniger ansprechend wirkt.
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Holen Sie den guten alten Wecker wieder hervor: Ein mechanischer oder elektronischer Wecker verbannt Ihr Smartphone aus dem Schlafzimmer. So steht einer ruhigen Nacht nichts mehr im Weg!
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Schalten Sie Ihr Handy nachts aus und erst wieder ein, wenn Sie bereit sind, in den Tag zu starten (Kennen Sie den „Aus“-Knopf? Doch, doch, der funktioniert!).
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Nutzen Sie bei Treffen mit Familie oder Freunden den Lautlos-Modus und genießen Sie die Gespräche in vollen Zügen. (Aber Vorsicht: Die Gespräche könnten plötzlich etwas tiefgründiger werden …)
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Nehmen Sie Ihr Handy nicht mit, wenn Sie spazieren gehen (ja, ja, das ist möglich!), und beobachten Sie die Natur (Ach, es ist schon Herbst?).
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Entdecken Sie die Freizeitbeschäftigungen wieder, denen Sie zu Hause nachgingen, bevor Bildschirme allgegenwärtig wurden (Kochen, Lesen, Meditation, Puzzles, Gesellschaftsspiele, Basteln …).
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Sind Sie bereit für die Herausforderung und einen kleinen Digital Detox? Aber ja, das schaffen Sie! Vielleicht sind Sie sogar angenehm überrascht, wie viel Zeit Sie dadurch gewinnen. Und um digitale Ablenkungen durch andere Beschäftigungen zu ersetzen, entdecken Sie unsere 11 bildschirmfreien Aktivitäten für zu Hause!
Wenn Ihnen die Inspiration für weitere Freizeitbeschäftigungen fehlt, haben wir bei Jour Férié jede Menge Ideen parat! Unter unseren 13 kreativen Bastelideen für Erwachsene und unseren 6 entspannende Aktivitäten gegen Stress finden Sie bestimmt etwas, das Ihnen hilft, weniger Zeit vor Bildschirmen zu verbringen und wieder eine bessere Balance zu finden..
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Quellen:
Machen Sie bei der Arbeit auch das „Smartphone-Mittagessen“?
Ab ins Wasser – 1000-Teile-Puzzle
Tapas-Abend – 1000-Teile-Puzzle





