Handy, Computer, Fernseher … Bildschirme nehmen einen großen Teil unseres Alltags ein. Man beantwortet eine Nachricht, und schon schaut man sich ein Video über Otter an oder überprüft die Wettervorhersage für die nächsten 10 Tage. Sobald man versucht, auf Bildschirme zu verzichten, stellt sich sofort die Frage: Was kann man zu Hause ohne Bildschirm tun? Keine Sorge, auch vor dem Internet wusste man schon ziemlich gut, wie man sich die Zeit vertreibt! Lesen, spielen, kochen, basteln, kreativ sein, lernen … Hier sind 11 Ideen für Aktivitäten, mit denen man sich zu Hause ohne Bildschirm beschäftigen und (endlich) mal das Handy beiseite legen kann.

Etwas Neues lernen (ganz ohne Tutorial)

Wie hat man früher Dinge gelernt, bevor es Tutorials gab? Nun, man hat jemanden aus dem Familien- oder Freundeskreis gefragt oder sich in der Bibliothek ein gutes altes Handbuch besorgt. Heute findet man in den Mediatheken alles Mögliche: Anleitungen, wie man seinem Hund einen Pullover strickt (denken Sie aber bitte an die Zustimmung des Tieres), wie man mit einem Lehrbuch samt CD (ja, einer CD) Blockflöte spielen lernt oder wie man die Sprache der Blumen beherrscht, um sich mit seiner Orchidee zu unterhalten.

Das Gehirn trainieren

Sie dachten, Logikspiele beschränkten sich auf Kreuzworträtsel und Sudoku? Weit gefehlt! Nonogramme, Binairo, Kemaru, Kakuro … eine neue Generation von Denksportaufgaben hat ihren Weg auf das Papier gefunden. Und sogar die Klassiker wurden modernisiert – mit farbigen Rätselgittern, Rätseln im Stil von „Cosy Crime“ oder Denksportaufgaben rund um Kino, Serien und Musik. Genug, um die grauen Zellen auf Trab zu bringen, ohne dass Sie eine Benachrichtigung dabei stört!

Spielen ohne Bildschirm

Sind Sie vielleicht ein kleiner Spielefan? Das Smartphone bleibt mit 59 % die meistgenutzte Spielplattform (Médiamétrie-Studie 2025), während Frankreich zum führenden europäischen Markt für Brettspiele geworden ist. Um ohne Bildschirm zu spielen, finden Sie hier Ideen für Spiele, die Sie zu Hause spielen können – ganz ohne Akku und ohne Kopfschmerzen…

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Mal wieder auf Papier lesen

Einen Comic, einen Roman oder eine Zeitschrift lesen – das Medium spielt keine Rolle, solange es aus Papier ist! Das Wichtigste ist, sich von diesem blauen Licht fernzuhalten, das unsere Augen ermüdet. Und was für ein angenehmes, fast schon vergessenes Gefühl ist es doch, die Seiten mit den Fingerspitzen umzublättern … Und wenn Sie Ihren Augen ebenfalls eine Pause gönnen und dabei die Hände frei haben möchten, denken Sie an Hörbücher (ja, es gibt sie auf CD in der Mediathek!).

Eine Reise in die Vergangenheit (ohne Bildschirm)

Erinnerungen, Erinnerungen: Tauchen Sie wieder in Ihre alten Fotoalben ein. Die echten, die im Regal verstauben und in denen gedruckte Fotos stecken (nein, der Ordner „Fotos“ auf Ihrem Handy zählt nicht). Und wenn Ihre Fotos noch lose in Schachteln schlummern, ist es vielleicht an der Zeit, sie zu sortieren und endlich das Album zusammenzustellen, das Sie schon vor 15 Jahren hätten machen sollen.

Ein Puzzle legen

Legen Sie ein trendiges Puzzle zusammen (bei Jour férié kennen wir da ein paar), und wenn Ihnen schon bei einem 500-Teile-Puzzle der kalte Schweiß ausbricht, fangen Sie ganz entspannt mit einem Mini-Puzzle mit 100 Teilen an. Das ist die Nummer 1 unter den Aktivitäten zum Abschalten: Teil für Teil konzentrieren Sie sich, schalten einen Gang zurück und vergessen vor allem Ihr Handy. Aber Vorsicht: Sie könnten durchaus süchtig danach werden, wenn Sie diese völlig unverhältnismäßige Freude verspüren, sobald Sie DAS Teil finden, nach dem Sie schon seit zehn Minuten gesucht haben.

   


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Die Hände in die Erde stecken

Zurück zur Natur! Pflanzen Sie ein paar Kräuter, topfen Sie Ihre Pflanzen um oder versuchen Sie doch mal, drei Tomaten auf dem Balkon anzubauen. Sie können sich sogar an dieses große wissenschaftliche Experiment wagen, bei dem Sie einen Avocadokern oder einen Zitronensamen zum Keimen bringen. Spoiler: Da müssen Sie Geduld mitbringen. Willkommen im Slow Life!

Ab in die Küche!

Sie haben doch bestimmt irgendwo ein Kochbuch herumliegen? Dann ab in die Küche: kneten, schälen, köcheln lassen und endlich dieses Rezept ausprobieren, das Ihnen schon seit Monaten ins Auge springt. Mit etwas Glück können Sie es am Ende sogar essen. Ganz abgesehen davon, dass Ihnen mit den Händen voller Mehl oder Teig die Lust, auf Ihr Handy zu schauen, auf wundersame Weise vergehen dürfte.

Mit den eigenen Händen kreativ werden

DIY liegt voll im Trend, und das aus gutem Grund: Es ist unglaublich befriedigend, etwas mit den eigenen Händen herzustellen. Die Auswahl an Aktivitäten ist riesig – vom Flechten eines Armbands über das Sticken von drei Gänseblümchen bis hin zum Häkeln einer Mütze oder sogar dem Erschaffen einer monumentalen Skulptur. Finden Sie selbst heraus, womit Sie Ihre zehn Finger beschäftigen können (und sie vom Scrollen abhalten). Kennen Sie Tufting, Acryl-Pouring oder Cyanotypie? Hier finden Sie unsere 13 Bastelideen für Erwachsene.

Das eigene Zuhause verschönern

Nutzen Sie diese Auszeit, um einen kaputten Gegenstand zu reparieren oder Ihren Wohnraum ganz nach Ihrem eigenen Rhythmus neu zu ordnen: eine Schreibtischschublade, ein Regalbrett oder einen Küchenschrank. Und wenn Sie sich dabei fragen, warum Sie 23 Tassen, 6 identische Ladegeräte und 7 Kabel besitzen, von deren Existenz Sie gar nichts wussten, ist es vielleicht an der Zeit, sich mit dem Minimalismus zu beschäftigen … 

Stift und Papier zur Hand nehmen

Man braucht keinen Bildschirm, um dem Gehirn eine Pause zu gönnen. Nehmen Sie ein Blatt Papier, ein Notizbuch, ein paar Stifte und lassen Sie Ihren Händen freien Lauf. Und wenn Ihnen das Schreiben oder Kritzeln nicht so leichtfällt, probieren Sie doch einmal „Reverse Coloring“ aus: Die Farben sind bereits vorhanden, und Sie müssen nur noch die Linien hinzufügen. Das Ergebnis gefällt Ihnen nicht? Sagen Sie sich einfach, dass es zeitgenössische Kunst ist …


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Was werden Sie also zu Hause ohne Bildschirm machen? Viel mehr, als Sie vielleicht denken! Das heißt aber nicht, dass Sie Bildschirme komplett aus Ihrem Leben verbannen müssen: Die Idee ist vielmehr, ihnen etwas weniger Platz einzuräumen, um mehr Raum für alles andere zu schaffen. Also legen Sie das Handy beiseite, suchen Sie sich eine Aktivität aus und schauen Sie einfach mal, was passiert. (Keine Sorge, die Otter-Videos sind in einer Stunde immer noch da.)

 

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